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Kontakt
Zentrum für Zahnheilkunde
Im Stockborn 14
63505 Langenselbold
06184 - 7750 |
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| Kinder-
und Jugendzahnheilkunde ›› Häufig
gestellte Fragen |
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Wann
sollte das Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt gehen?
Häufig wird empfohlen, das Kind erst mit
Beginn des dritten Lebensjahres zum Zahnarzt
mitzunehmen, empfehlenswert ist es jedoch bereit
´s im ersten Lebensjahr einen Kontrolltermin
zu vereinbaren. Aus zahnärztlicher Sicht sind
sogar Beratungs- und Behandlungstermine der
Eltern während der Schwangerschaft empfehlenswert,
um vorbeugend, durch Aufklärung der Eltern,
Zahnschäden des Kindes abzuwenden
Sobald die ersten Milchzähne vorhanden sind,
ist ein regelmäßiger Besuch beim Zahnarzt sinnvoll,
um zum einen den Zahn- und Mundgesundheitszustand
kontrollieren zu lassen und zum anderen, damit
sich Zahnarzt und kleiner Patient/in kennenlernen
können.
Bei diesem Termin werden auch Fragen zur Prophylaxe
beantwortet: Wird noch ein Schnuller bzw. eine
Nuckelflasche benutzt, wie viel Fluorid ist
empfehlenswert, liegen Zahnfehlstellungen vor
oder gibt es Fragen zur Ernährung? Oder wie
soll man als Eltern am besten die Zähne putzen?
Bei regelmäßigen Folgebesuchen 2-mal im Jahr
bekommt das Kind die Möglichkeit eine positive
Beziehung zu uns aufzubauen und uns besser kennen
zu lernen. Eventuell auftretende Probleme können
so frühzeitig erkannt und leichter behandelt
werden.
Können
auch Milchzähne Schmerzen verursachen?
Ja, selbstverständlich. Milchzähne sind
ähnlich wie bleibende Zähne, sie haben Wurzeln
und Nerven. Insofern es sich nicht um eine sehr
kleine Karies handelt, wird von uns eine Behandlung
mit einer niedrig dosierten, lokalen Betäubung
angestrebt. Sind schon große Löcher vorhanden,
leiden Kinder auch häufig unter Zahnschmerzen,
im schlimmsten Fall kann der Zahn vereitern
und eine dicke Backe verursachen.
Warum
sollten Milchzähne überhaupt repariert werden, wenn
sie doch sowieso ausfallen und ersetzt werden?
Leider ist es immer noch eine weit verbreitete
Meinung, das die ersten Zähne nicht wichtig
sind; dem müssen wir jedoch deutlich widersprechen!
Gesunde Milchzähne sind für Ihr Kind sehr wichtig,
es braucht sie zum Kauen, zum Sprechen und vor
allem zum Lachen! Wenn man bedenkt, das unter
normalen Umständen der letzte Milchzahn erst
mit ca. 10- 12 Jahren von alleine ausfällt,
ist es doch in beachtlicher Zeitraum in dem
diese Zähne gebraucht werden.
Milchzähne erfüllen in dieser Zeit auch noch
die Aufgabe der Platzhalterfunktion und dienen
gleichzeitig der Steuerung des Durchbruchs der
nachfolgenden Zähne. Eine Ausnahme bilden jedoch
stark zerstörte oder vereiterte Zähne, diese
müssen entfernt werden und können in unsere
Kieferorthopädischen Abteilung durch einen hygienischen
Lückenhalter ersetzt werden.
Unbehandelte Löcher sind als zusätzlicher Schlupfwinkel
von Bakterien anzusehen. Diese Bereiche können
während des Zähneputzens nur unzureichend gereinigt
werden. Sie sind somit permanente Infektionsquellen
innerhalb der Mundhöhle, die das Risiko anderer
Zähne an Karies zu erkranken, erhöhen. Ist der
Nerv des Zahnes bereits betroffen, können Mikroorganismen
über diese Eintrittspforte Zugang zum Körper
des Kindes bekommen, wodurch das Allgemeinbefinden
des Kindes nachhaltig durch Schmerzen oder Fieber
beeinträchtigt werden kann. Ferner kann der
nachfolgende Zahn in seiner Entwicklung Schaden
nehmen.
Ein gesundes Milchgebiss ist daher die beste
Voraussetzung für ein gesundes bleibendes Gebiss
und ein selbstbewusstes Lachen!
Wie
kann man ängstliche Kinder behandeln?
Um Ihr Kind an die anstehende zahnärztliche
Behandlung langsam heranzuführen empfehlen wir
bei besonders ängstlichen Kindern eine so genannte
Gewöhnungsbehandlung. Hierbei wird versucht,
Ihr Kind spielerisch an die Umgebung, die Geräte
(der Schlürfi, die Wasserpistole, die Watterolle)
und die Geräusche zu gewöhnen. Die Kinder gewinnen
Vertrauen und sammeln positive Erfahrungen in
der zahnärztlichen Umgebung. Es macht Spass,
es spornt an gesunde Zähne zu erhalten und hat
nichts mit “Bohren” zu tun….
Ihr Kind soll mit gesunden Zähnen aufwachsen
– gemeinsam mit Ihnen können wir viel dafür
tun!
Die Kosten dafür übernimmt nicht die gesetzliche
Krankenkasse, in der Regel reicht aber ein einmaliger
Termin aus. Wenn wir gemeinsam Ihr Kind daran
gewöhnen, regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen
zu kommen, dann können beginnende Schäden frühzeitig
– auch vorsorglich – behandelt werden.
Wann
und wie sollten die Zähne geputzt werden?
Eine gründliche Zahnreinigung sollte schon
mit dem ersten Zahn beginnen, Ziel dabei ist
es, die Zähne mit einer Kinderzahnbürste von
allen Belägen gründlich zu reinigen. Bekommt
ihr Kind Fluoretten vom Kinderarzt verordnet?
Dann benutzen Sie in diesem Zeitraum bitte nur
fluoridfreie Kinderzahnpasta. Wenn keine Fluoretten
gegeben werden ist es ratsam, fluoridhaltige
Kinderzahnpasta zu benutzen um die Zähne optimal
zu schützen. Hierbei beraten wir Sie gerne.
Ab dem 2. Lebensjahr sollten die Zähne zwei
mal täglich geputzt werden, weiterhin sollten
sie die Zähne Ihres Kindes abends nachputzen,
und zwar so lange, bis es in der Schule ist
und flüssig Schreibschrift schreiben kann; erst
dann ist es motorisch so weit entwickelt, das
es nicht nur die Zähne putzen, sondern auch
von allen Belägen (!) säubern kann! Weiterhin
ist es wichtig, Zahnseide zwischen den hinteren
Backenzähnen zu benutzen, da hier zu 80 % Karies
entsteht; auch hier können Sie Anleitung durch
uns erhalten.
Welche
Zahnpasta sollte verwendet werden?
Insofern keine Fluoretten gegeben werden,
sollte auf den richtigen Fluoridgehalt der Zahnpasta
geachtet werden. Fluoride hemmen die Schädigung
des Zahnschmelzes und machen ihn widerstandsfähiger
gegen Kariesbakterien.
Wir empfehlen eine erbsengroße Menge fluoridierter
Kinderzahnpasta (mit 500 ppm Flourid) zweimal
täglich ab dem zweiten Lebensjahr.
Ab dem Durchbruch der ersten bleibenden Zähne
sollte die Fluoridmenge erhöht werden auf 1000-1500
ppm, um so einen besseren Schutz zu gewährleisten.
Hierbei bieten sich spezielle „Junior- Zahnpasten“
an, diese sind nicht so scharf wie normale Zahnpasten
und werden besser akzeptiert.
Besteht ein hohes Kariesrisiko gibt es noch
die Möglichkeit höher dosierte Fluoridlacke
zu verwenden; diese dürfen jedoch nur vom Zahnarzt
aufgetragen werden; hierüber beraten wir Sie
gerne.
Was
ist eine Kinderprophylaxe?
Die gesetzliche Krankenversicherung hat
für Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren zahnärztliche
Früherkennungsuntersuchungen und die Prophylaxebehandlung
vorgesehen. Diese Leistungen sind nach den Erkenntnissen
der zahnmedizinischen Wissenschaft nur ein Minimalprogramm.
Deshalb bieten wir zusätzliche Vorsorgemaßnahmen
an, welches sich nach den individuellen Anforderungen
und das Alter Ihres Kindes richtet. Ihr Kind
soll mit gesunden Zähnen aufwachsen – gemeinsam
mit Ihnen können wir viel dafür tun! Wenn Sie
Ihr Kind daran gewöhnen, regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen
zu kommen, dann können beginnende Schäden frühzeitig
– auch vorsorglich – behandelt werden.
Was
sind Fissurenversieglungen?
Fissuren sind Grübchen auf der Kaufläche
des Zahnes, die mit den herkömmlichen Hilfsmitteln
kaum zu reinigen sind. Der positive Effekt von
Fluorid ist in diesen teilweise sehr verzweigten
Furchen nicht wirksam, und die Borsten der Zahnbürsten
sind oft zu dick. Diese Bereiche können vorbeugend
mit einem dünnfließenden Füllungsmaterial versiegelt
werden. Es entsteht eine glatte Oberfläche,
die deutlich leichter gereinigt werden kann.
Sie sollte bei stark zerklüfteten Kauflächen
sowie in kariesgefährdeten Fissuren und Grübchen
durchgeführt werden.
Hat Ihr Kind schon Löcher an den Milchzähnen,
besteht ein erhöhtes Kariesrisiko für die restlichen
Zähne. Hier ist auch eine Versieglung der Milchbackenzähne
sinnvoll, um prophylaktisch eine neue Karies
vorzubeugen.
Wann
fallen die ersten Milchzähne aus?
Die unteren Milchschneidezähne fallen in
der Regel zwischen dem ca. 5- 7 Lebensjahr als
erstes aus; die letzten Milchbackenzähne erst
mit etwa 10-12 Jahren. Dies ist von der gesamten
Entwicklung des Kindes abhängig und kann in
Einzelfällen auch stärker variieren.
Unser
Kind nuckelt, was nun?
Lutschgewohnheiten deformieren die Zahnbögen,
verursachen „offene Bisse“ und behindern das
normale Kieferwachstum. Mangelnde Kaufunktion
und eine fehlerhafte Lautbildung sind u.a. die
Folgen.
Oftmals werden die oberen Frontzähne so weit
nach vorn geschoben, dass ein regelrechter Mundschluss
nicht mehr möglich ist. Die falsche Mundatmung
-anstatt Nasenatmung- führt dann zu häufigen
Erkältungskrankheiten.
Darum: Abgewöhnen der Lutschgewohnheiten möglichst
schon im Kleinkindalter, um Kieferfehlstellungen
zu verhindern. Abgewöhnen der Lutschunarten
in der Zeit des Zahnwechsels, um die durchbrechenden
Zähne nicht an der regelrechten Einordnung zu
behindern.
Das Abgewöhnen des Schnuller-Gebrauches ist
eine nicht immer einfach zu bewerkstelligende
Angelegenheit. Das Saugen ist für das physische
und psychische Wohlbefinden des Kleinkindes
sehr wichtig. Während der Entwicklung des Kindes
vermindert sich das Saugbedürfnis, wobei der
physiologisch begründete Drang zu Saugen mit
9-12 Monaten abklingt. Das psychologische Bedürfnis
kann sich weit über das dritte Lebensjahr hinaus
erstrecken.
Allgemein gesprochen sollte das Ablegen des
Schnullers und das Abstellen schädlicher Sauggewohnheiten
so früh wie möglich zwischen dem zweiten und
dritten Lebensjahr geschafft sein. Selbstverständlich
muß behutsam vorgegangen werden, mit Verständnis
und viel Zuneigung. Bedenken Sie, wie schwer
es Ihnen gefallen ist, das Rauchen oder eine
andere „lieb gewonnene Gewohnheit“ aufzugeben.
Und Sie waren da schon etwas älter. Wir stehen
Ihnen hierfür gerne mit Tipps zur Seite.
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| Schonendes Röntgen |
Digitales Röntgen - Fehlbelichtungen
sind ausgeschlossen und die
Strahlenbelastung reduziert sich
um bis zu 90%.
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| Lingualtechnik |
Bei der Lingualtechnik sitzen die
Brackets auf der Zahninnenseite
und sind somit nicht sichtbar.
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